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  • AutorenbildAnita

Neuer Job - Projektmanagement in Cahuita

Aktualisiert: 21. Juni 2022

Viele, viele Jahre meines Lebens habe ich mit dem Management von globalen Projekten oder Projekt Management Offices verbracht. Das Strukturieren und Organisieren liegen mir im Blut. Da konnte es ja nicht lange gehen, bis sich mir eine weitere Projektmanagement Tätigkeit eröffnete. Alle, die jetzt denken, «endlich hat sie einen Job und verdient wieder ihr Geld», muss ich enttäuschen. Nein, ich geniesse immer noch mein Leben OHNE Job und habe kein Geld, aber ich habe eine Aufgabe, und was für eine!


In Cahuita gibt es einen engagierten Menschen, der seit 4 Jahren ein Projekt nach dem anderen aus dem Boden stampft, um die Community von Cahuita näher zusammen zu bringen, macht Umwelterziehung, legt Community Gärten an, motiviert und unterstützt Frauen mit ihrem Kleingewerbe und noch vieles mehr. Das macht er alles unentgeltlich und hat sich auch recht verzettelt und überarbeitet.

Ich habe ihm meine Hilfe angeboten und er hat sie dankend angenommen.


Jetzt bin ich ein festes Mitglied der Gruppe «CAHUITA REGENERATIVA» (Grupo de Mujeres por el Desarrollo Regenerativo de Cahuita).

Wir arbeiten in der nachhaltigen Entwicklung mit Fokus auf Ökonomie, Soziales und

Ökologie. Wir engagieren uns in den Bereichen Umwelt, Kultur, Soziales, Ökonomie, Politik und Spiritualität.


Das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung zielt darauf ab, dass Menschen und Staaten sich weiter entwickeln und auch Wachstum generieren können.


Das Thema nachhaltige Entwicklungshilfe gefällt mir und ist total spannend, vor allem die 6 Prinzipien. Warum? Weil eigentlich jeder einzelne von uns nach diesen Prinzipien leben und vorgehen könnte.


6Rs – Sechs Prinzipien

Rethink: Denkt um und neu

Research: Legt die Wissensbasis für Entscheidungen

Reflect: Hinterfragt Auswirkungen

Reduce: Spart Ressourcen

Reuse &

Repair: Verwendet Bestehendes wieder


Also bin ich voller Elan und Tatendrang zu unserem ersten Gruppenmeeting in der Reggae Bar gegangen, pünktlich natürlich, und wurde wieder auf den Boden der Realität zurück gebracht. Nach 1 Stunde waren dann mal die Hälfte der Mitglieder da, nach 2 Stunden Palavern war allen immer noch nicht klar, was jetzt der Auftrag / die Aufträge dieser Gruppe sind und nach 3 Stunden gingen wir total platt auseinander.

Ich habe mich angeboten die ganzen Infos zu strukturieren, was ich logischerweise auch zeitnah in Angriff genommen habe. Das war vor 3 Wochen. Bis heute hat es der überarbeitete «Programmleiter» all dieser laufenden Projekte nicht geschafft sich mit mir zu treffen, um gemeinsam mein Werk zu beenden, Struktur in sein Chaos zu bringen. Ich habe ein paar Dejà-Vus hier in der Karibik!


Aber die Frauen haben die Zusammenfassung unserer Arbeitsgebiete und Tätigkeiten dankend in Empfang genommen. Wir konnten auch schon 1 Projekt, das Capoeira-Projekt vorwärtstreiben.

Nun bin ich gespannt, ob morgen, nach 4 Wochen unser wöchentliches Treffen mal wieder stattfinden wird…


Projektmanagement in der Dritten Welt, das ist und bliebt spannend!




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