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  • AutorenbildAnita

Die ersten Wochen im August 2023 in Cahuita


Das Wetter war und ist ja relativ bescheiden im Juli und August in Cahuita, viel Regen und bewölkter Himmel und unglaubliche Scharen von Mücken, so dass man am liebsten gar nicht vor die Türe geht. Sobald das Wetter etwas besser war, haben wir jedoch immer kurz etwas zusammen unternommen., damit uns die Decke nicht auf den Kopf fällt.


So sind wir am 10. August 2023 an die Playa Punta Uva und haben dort ein paar schöne Stunden am Palmenstrand verbracht. Arrecife Punta Uva ist einer der schönsten, wenn nicht der schönste Strand bei uns in der Karibik. Palmen, die ins Meer hängen, heller kilometerlanger Sandstrand und ein tiefblaues Meer. Wenn kein Wellengang ist kann man an den Riffen schnorcheln und die Unterwasserwelt easy vom Strand aus beobachten. Am Wochenende ist die Sandstrasse gesäumt von den Autos und Campern der Tico Familien.


Am 11. August bin ich in die Atlantida Lodge an die Informationsveranstaltung von Cahuita

Unida betreffend dem Plan Regulador, dem Küsten-Bebauungsplan. Es sind neben den ansässigen Expats auch einige Einheimische erschienen, um sich Klarheit zu verschaffen, was da auf sie zukommen wird. Die Dorfgemeinschaft ist sich einig, dass sie keine Besiedlung wie an der Pazifikküste wünschen und werden für den Erhalt des Naturparadieses kämpfen. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass die Regierung ihren Plan nicht in die Tat umsetzen wird, damit meinen Enkelkinder die Vielfalt von Flora und Fauna erhalten bleibt.


Am 12. August sind wir abends an das Gospel Konzert des ein einheimischen Gospelchors und seinen Gästen aus der baptistischen Austauschgemeinde in den USA. Anschliessend haben wir auf der Strasse noch getanzt, das war lustig. Spontane Feste sind ja bekanntlich die besten.

Endlich konnte ich am Sonntag, den 13. August am Kindersurfen von Olas del Alma Cahuita dabei sein. Es war so schön zu sehen, was Kahty, Bentlin und Emiliana da auf die Beine gestellt haben. Seit Februar bieten sie jeden Sonntag gratis Spiel und Surfspass an der Playa Negra für Einheimische, Zugezogene und Touristen. Die Kinder haben wirklich viel Spass. Leider hatte ich während meinem ganzen Aufenthalt keine Möglichkeit den Gründer von Olas del Alma, Edwin Salem kennen zu lernen.


Anschliessend sind wir ins Zentrum von Cahuita, wo sich nach und nach mehr Pferde und Reiter einfanden für das Cabalmar 2023. Mann, hat das gemüffelt! Die arme Alina hat rote Augen bekommen und eine laufende Nase. Selbst mich hat es in der Nase gekitzelt. Wir waren im Restaurant Ewa etwas zu Mittag essen und haben das Essen fast nicht geschmeckt.

Die Reiter kamen aus ganz Costa Rica, es war laut, chaotisch und wie immer alle Aktivitäten zu spät. Anstatt um 13 Uhr sind sie erst um 15 Uhr los geritten zum Strand. Danach gab es laute Musik, Streetfood und Alkohol in Strömen (ohne uns, wir haben uns zuhause vom Jubel und Trubel erholt).


Alina hat mehrmals die Woche mit der Tanztruppe die Tänze für die Afro Parade eingeübt. Kenroy wollte mit den Kindern an der Wolaba Parade in Puerto Viejo teilnehmen, was er dann aber wieder mal nicht auf die Reihe bekommen hat. Damit die Kinder doch mitmachen können, habe ich das Auto mit der Monster-Stereoanlage für die Parade in Cahuita bezahlt und so konnten sie am 19. August in Cahuita mitlaufen und stundenlang in der Hitze auf den asphaltierten Strassen von Cahuita tanzen. Schweisstreibend, ermüdend, grenzwertig aber trotzdem eine mega coole Erfahrung.


Am 16. August sind wir zum Mercado Artesanal nach Puerto Viejo in die Casa de la Cultura aber wegen dem Regen waren sehr wenige Verkäufer dort. Ich habe mir eine Bluse gekauft und uns Ohrringe für die Parade. Alina hat dann noch Souvenirs für ihre Freunde gefunden. Im Greens haben wir dann zu Mittag gegessen.


Am 17. August habe ich mich von meiner lieben Freundin und Masseurin Esther verabschiedet, da sie nach San José für diverse Untersuchungen musste. Man hat bei ihr Krebs in mehreren Organen diagnostiziert! Das hat mich ganz schön geschockt. Hoffentlich kann man ihr helfen.. Bis zum 28. August hat sie diverse Untersuchungen und Tests über sich ergehen lassen mit dem glücklichen Resultat, dass der Krebs nur in der Gebärmutter ist und nicht in allen Organen. Was für eine Erleichterung. Leider hat sie noch diverse andere Erkrankungen, aber es scheint, als ob alles heilbar wäre. Gracias a Dios.


Vom 17 bis 21 August hatte Evelin ihre freien Tage und wir wollten ganz viel zusammen unternehmen. Daraus wurde dann leider nichts, da sie sehr stark krank wurde.

Den Freitag hatten wir zum Glück sofort ausgenützt für eine Fahrt nach Manzanillo, um ihr den Mirador zu zeigen und das verrostete Graffiti-Schiff. In Punta Uva ging es ihr immer schlechter und sie hat Fieber bekommen. Auf dem Rückweg haben beim Inder Mittag gegessen (war aber eher eine Enttäuschung). Am 19. August fand die grosse Parade statt und wir haben Alina tatkräftig unterstütz. Sonntag mussten wir uns ausruhen, der ganze Körper tat weh. Am Montag sind wir mit Evelin nach Limon zur Immigrationsbehörde gefahren (habe mich wie auf Kuba gefühlt) und anschliessen im McDonald etwas essen gegangen, auf Wunsch von Alina (grässliches Essen, echt zum Abgewöhnen!).





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