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  • AutorenbildAnita

Adiós Costa Rica - Hola México

Aktualisiert: 26. Sept. 2023

Am 25. Oktober sind wir nach Mexiko City geflogen um an einer 10 tägigen Gruppenreise anlässlich den Feierlichkeiten des Día de los Muertos, dem Totentag, teilzunehmen.


Während den 4 Tagen in der Hauptstadt haben wir am ersten Tag das Zentrum erkundet und sind in Xochimilco auf bunten Booten durch die Kanäle geschippert (Totenkopf T-Shirts und Haarkranz gekauft, Enchilladas auf dem Boot gegessen, Marachi Musiker auf dem Boot).

Zurück in der Stadt haben wir uns in der berühmten Pastelería Ideal Süssigkeiten zum Abendessen geholt.





Am zweiten Tag sind wir an der Universität (40 000 Studenten) und dem Olympiastadion vorbei, ins Frida Kahlo Museum (super interessant) und Leon Trotzky Museum (weniger interessant) sowie auf den Markt in Coyoacán zum Mittagessen (Zuckerschädel und Dekorationsartikel gekauft) und anschliessemd noch auf den Blumenmarkt Mercado de Jamaika in der Hauptstadt. Mit den gekauften Sachen haben wir am nächsten Tag im Hotel einen kleinen Altar gebaut.






Am dritten Tag haben wir die Hauptstadt verlassen und sind in das malerische Pueblo Mágico gefahren wo wir 400 Treppenstufen zum präkolumbianischen Tempel Cuauhcalli oder Adlerhorst hinauf spaziert sind, wo wir mit einem atemberaubenden Blick belohnt wurden. Im örtlichen Museum von Malinalco gab es einige Exponate des Aztekenkults zu sehen, sowie die Rekonstruktion des Tempeleingangs. Auf dem Markt haben wir uns das Totentagsbrot, das Pan de Muerto gekauft, sind weiter auf den Dorffriedhof und konnten dann miterleben, wie ein Altar für den Día de los Muertos erbaut wurde. Auf dem Rückweg in die Hauptstadt haben wir an einer Strassen-Taquería Halt gemacht und verschiedene Wurst- und Fleisch-Tacos gegessen.








Am vierten Tag gings zu den Pyramiden von Teotihuacán, der Stadt der Götter. Am Eingang haben wir nette Kleider, Hüte und Schmuck eingekauft, bevor wir in der prallen Sonne durch die riesige Anlage an der Mond- und Sonnenpyramide vorbei bis zum Tempel des Quetzalcoatl, der gefiederten Schlange, spaziert sind. Es war eine rechte Völkerwanderung, begleitet von zahlreichen fliegenden Händlern. Nach einem exotischen Mittagessen mit Kaktusblättern, Guacamole mit Heuschrecken und Amaranthgemüse fuhren wir in die Kolonialstadt Puebla, die Stadt der Kirchen. Nach der Besichtigung der Kathedrale blieben wir auf dem Zócalo, dem Hauptplatz und schauten dem schaurig-schönen Treiben rund um die Parade zu und hörten der Indio-Rockband zu.








Am fünften Tag fuhren wir nach einem Stopp in Cholula (Puebla), der wohl grössten ehemaligen Pyramide der Welt, auf die die Spanier demonstrativ ihre Kirche gebaut haben, in den Süden, durch karge Kakteenlandschaft nach Oaxaca, der Hochburg des Totenkultes. Wir tauchten sofort in die Feierlichkeiten und das bunte Treiben ein.




Am sechsten Tag gings zur imposanten und wunderschön gelegenen Ausgrabungsstädte Monte Albán, der ehemaligen Hauptstadt der Zapoteken, welche ca. 500 v. Chr. besiedelt wurde und in ihrer Blütezeit um die 25 000 Einwohner hatte. Auf der Rückfahrt machten wir einen Stopp in einer Holzmanufaktur, die die Alebrijes, die Fabelwesen der Totenwelt herstellt und verkauft.

Am Nachmittag war Zeit für den grossen Markt in Oaxaca und zum weiteren Einkaufen der Gegenstände für unseren Gruppenaltar und einen Stopp in einer Schokoladen-Manufaktur. Wir schlenderten durch die Stadt, kauften das Buch Coco und assen eine Pizza am quirligen Zócalo.

Während der Gruppen-Pause haben wir uns beide schminken lassen, bevor es abends los auf den Friedhof im Stadtteil Xoxocotlan ging (weise Entscheidung, denn dort gab es nur wenige Schminkmöglichkeiten). Die Menschenmassen waren erschreckend und das Geschiebe und Getrampel über die Gräber auf dem Friedhof total befremdlich.

Wunderschön ist jedoch die bunte und fröhliche mexikanische Art des Gedenkens. Die Gräber sind mit Kerzen und leuchtend orangen Studentenblumen (Cempasúchil) geschmückt, Fotos der Verstorbenen und Dingen, die die Verstorbenen gerne hatten (zum Beispiel Spielzeug für Kinder oder das Lieblingsessen). Die Mexikaner verbringen die ganze Nacht mit ihren Toten, Essen und Trinken, erzählen sich Anekdoten, machen oder hören Musik und sind fröhlich.









Am siebten Tag besuchten wir Mitla, den Ort des Todes. Die Gebäude waren mit wunderschönen Ornamenten verziert. Auch hier haben die Spanier demonstrativ ihre Kirche auf die Tempelanlage gebaut.

Wir warfen einen kurzen Blick in eine Weberei und machten danach in einer Mezcal Destillerie Halt (der hiesige Tequila), konnten diverse Sorten degustieren und einkaufen. Mittagessen gab's an einem geschmacklosen und faden Buffet.

Dann gab's schon wieder einen Marktrundgang mit Freizeit.

Zurück im Hotel hat die Gruppe gemeinsam einen Totenaltar, eine Ofrenda, errichtet.

Den Tag haben wir bei Wein und einem UNO Spiel in der Gruppe ausklingen lassen.







Am achten Tag fuhren wir durch wüstenartige Landschaft zu den versteinerten Kalkstein Wasserfällen von Hierve de Agua mit seinen natürlichen Schwimmingpools mit spektakulärer Aussicht. Obwohl das Wasser eiskalt war, konnte ich mir ein Bad im natürlichen Pool nicht entgehen lassen.

Am späten Nachmittag haben wir in einem leckeren Buffet Restaurant unser Mittag-Abendessen eingenommen.

Anschliessend waren wir beim ältesten Baum Mexikos (oder der Welt?), El Tule. Zurück im Hotel trafen wir uns noch im Altar Raum um die Reise Revue passieren zu lassen und haben den letzten Abend gemeinsam bei Bier, Wein und einem UNO Spiel ausklingen lassen.










--------- ENDE der Totentagsreise ---------


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